Neue Mitglieder im Nachwuchs-Komitee der DGI

Das Nexte Generation  Komitee wurde im Dezember 2012 gegründet. Es repräsentiert den implantologischen Nachwuchs und arbeitet eng mit dem Vorstand der DGI und den Nachwuchskomitees der SGI und ÖGI zusammen. Ziel ist es, gemeinsam innovative Ideen umzusetzen und enthusiastische Praktiker und Nachwuchswissenschaftler miteinander zu vernetzen sowie den Austausch zu fördern.

Im Rahmen der Jahrestagung 2016 wurden drei Positionen neu besetzt. Es hatten sich auf eine Ausschreibung 16 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. „Die Gespräche waren sehr spannend, die Stimmung anregende und uns ist die Auswahl sehr schwer gefallen", sagt Dr. Becker. Tatkraft, Kreativität, Expertise und großes Engagement von drei Aspiranten überzeugten letztendlich besonders: Dr. Tabea Flügge, Freiburg, und Dr. Samir Abou-Ayash, Bern, sind zusammen mit PD Dr. Jan Frederic Güth, München, die neuen Köpfe im DGI-Komitee Nexte Generation. Das Komitee beschloss schon bei seiner Gründung, sich in größeren Abständen zu erneuern. Die erfahrenen Mitglieder wie Gründungsmitglied Dr. Kathrin Becker, Düsseldorf, Dr. Vladimir Golubovic, Düsseldorf, Dr. Philip L. Keeve, Olsberg, Dr. Iljia Mihatovic, Düsseldorf, und Dr. Narja Sahm, Duisburg, unterstützen die "Neuen" und beziehen sie in die Zusammenarbeit mit dem DGI Vorstand mit ein.


Tabea Flügge sagt: Ich habe mich für die Nexte Generation beworben, da mich die Zusammenarbeit eines jungen Teams reizt, dass sich aus Zahnärztinnen und Zahnärzten zusammensetzt, die in der Praxis und in Universitäten tätig sind und in ihrer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit unterschiedliche Schwerpunkte haben. Ich wünsche mir für die Zusammenarbeit, dass wir ein Forum für die junge Generation der Implantologen bilden, dass diese unabhängig unterstützt und deren Interessen aufgreift. Das Mitwirken bei der Ausbildung junger Zahnärzte im Rahmen von Kongressen und Jahrestagungen und die abgestimmte Weiterbildung von Assistenten in der eigenen Klinik ist eine spannende Aufgabe, die ich gerne mit meinen Kollegen in der Nexte Generation angehen würde.

Samir Abou-Ayash: Durch meine Lehrtätigkeit an den Universitäten Freiburg und Bern hatte ich immer Kontakt zur Studenten und jungen Kollegen und dabei auch immer Spaß. Die Belange und Probleme des zahnärztlichen Nachwuchses sind überall gleich. Alle fragen sich, welchen Weg sie nach dem Studium einschlagen sollen. Viele arbeiten einfach nur dort, wo es eine Stelle für sie gibt, weil sie die Vielzahl an Möglichkeiten gar nicht überblicken können. Die Nexte Generation hat die Möglichkeit, die junge Generation zu erreichen und ihr verschiedene Wege aufzuzeigen. Da möchte ich dabei sein.
Als junger Zahnarzt kommt man sich in der größten implantologischen Fachgesellschaft Europas schnell verloren vor. Dies kann abschreckend wirken, sich zu engagieren. Hier sehe ich die Hauptaufgabe der Nexte Generation: Den implantologisch interessierten Nachwuchs von Anfang an zu binden und aufzuzeigen, auf welchen Ebenen man sich engagieren kann. Dabei schweben mir unterschiedliche Projekte, auch schon auf studentischer Ebene, vor. Ich bin sehr gespannt was sich davon realisieren lässt.


Jan Frederic Güth: Ich bin sicher, dass wir uns als zukünftige Generation von Zahnärzten sowohl aus prothetischer, chirurgischer, als auch parodontologischer Sicht stark weiterentwickeln können – ja müssen. Bei allem Enthusiasmus für neue Entwicklungen, Behandlungsstrategien und Technologien bin ich jedoch auch der Meinung, das neue Technologien und Verfahrenswege sowohl klinisch, als auch wissenschaftlich fundiert evaluiert und bewertet werden müssen. Gleichzeitig müssen die aktuellen Forschungsergebnisse, sowie die klinischen Erfahrungswerte der Experten zeitnah an die Kollegenschaft weitergegeben werden, um eine starke Basis für möglichst optimale Behandlungsergebnisse zu bieten. Vor diesem Hintergrund bin ich der Meinung,  dass die Nexte Generation eine optimale Plattform bietet, um meine Ideen einzubringen, in Kontakt mit Mitstreitern zu treten, kontroverse Diskussionen im Kreise der Kollegenschaft zu führen und entsprechende Kooperationen zu finden, um die Zahnmedizin der Zukunft insbesondere in der Implantologie zu gestalten.

 

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