20 Jahrestagung: Ideale Implantatpatienten - Realität oder Illusion?

Presseinformation des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im DGI e.V. vom 12. April 2016

Zum Bild: Für das Programm zur 20. Jahrestagung des DGI-LV Berlin-Brandenburg gab es für den Vorstand unter Leitung von PD Dr. Frank P. Strietzel (rechts) viel Beifall (Referenten und Gastgeber v.l.: Prof. Dr. Biarni Pjetursson, Prof. Dr. Bertil Friberg, Dr. Derk Siebers/LV-Vorstand. PD Dr. Anne Wolowski, Prof. Dr. Bernd Wöstmann, OÄ Dr. Susanne Wriedt, Prof. Dr. Dr. Bodo Hoffmeister/LV-Vorstand)

Einen spannenden Bogen über die Vielfalt besonderer Persönlichkeiten unter den Implantatpatienten schlug die 20. Jahrestagung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im DGI e.V. Anfang März dieses Jahres in Potsdam. Gibt es den idealen Implantatpatienten – oder ist er eine Illusion? Um Antworten zu erkunden, hatte der Vorstand unter Leitung von PD Dr. Frank P. Strietzel Referenten mit unterschiedlichem Fokus eingeladen. „Sie können auf einen exzellenten Erfahrungsschatz zurückgreifen, von dem wir profitieren dürfen", so Strietzel.

Das erwies sich bereits bei der ersten Präsentation des Tages als nicht zuviel versprochen: Prof. Dr. Bertil Friberg/Göteborg erhielt für seine Ausführungen zum Thema „Implants in patients with compromised bone" lang anhaltenden Beifall, das Auditorium war sich zudem einig: „Einer der besten Vorträge ever!" Professor Friberg, eher zurückhaltend und bescheiden, hatte fast ein bisschen mit dem vielen Lob zu kämpfen. Besonders eindrucksvoll war die immense Datenlage, die all seinen Positionen und Empfehlungen zugrunde lag, beispielsweise beim Vergleich verschiedener Implantatsysteme hinsichtlich ihrer Primärstabilität – einem klassischen Risiko für Implantatverlust. Kurzfristig geschaut, zeigte eines der Systeme die klare Führungsrolle, längerfristig betrachtet näherten sich aber alle Systeme einer ähnlichen Erfolgsquote an: „Geben Sie also nicht gleich auf, mit der Zeit gleichen sich alle Systeme auch in schwierigen Knochenverhältnissen an!" Bei jedem Implantatverlust gehe er eine Reihe von Fragen durch und nehme sich selbst als potentiellen „Verursacher" ebenfalls ins Visier. Zu den menschlichen Risiken gehöre nun mal das aktuelle Befinden des Chirurgen: „Wenn man schlecht drauf ist und Stress hat, geht leichter etwas schief!" Eine entsprechende Untersuchung habe gezeigt, dass solcherart Befinden ein Misserfolgsrisiko von über 30 % haben könne. Auch wenn man sich der Herausforderung Implantation mit zuviel Selbstvertrauen stelle, könne das schwierig werden. Unsicherheitsfaktoren lägen aber auch bei den Patienten: „Man weiß eigentlich nie wirklich, wie sie sich verhalten werden."

Fachlich könne die Implantologie heute vielen Patienten helfen, auch solchen mit kompromittiertem Knochen. Nützlich könnten in bestimmten Fällen auch kurze Implantate sein, die durch Aktivierung des Knochenstoffwechsels nach Monaten sogar zu Knochenneubildung führen könnten; auch bei ungünstigem Nervverlauf erwiesen sich kurze Implantate (4,5 – 7 mm) als hilfreich. An Augmentationsbeispielen („Ich sehe keine Notwendigkeit für autologen Knochen bei Sinus-Situationen – ich nutze Ersatzmaterialien und Membranen") zeigte er: „Es begann mit kritischem Knochen – und jetzt ist er es nicht mehr!" Kompromittierter Knochen sei keine absolute Kontraindikation – erfordere aber gute Diagnostik, gute Planung und, fast ein roter Faden seines Vortrages: viel Geduld. Dennoch gab es einen Punkt, vor dem er warnte: Bei Parodontitis müsse man damit rechnen, dass parodontalpathogene Mikroorganismen auch im Knochen zu finden seien: Werde in einen derart infizierten Knochen gebohrt, könne eine Entzündung ausgelöst werden; die Bakterien im Knochen seien andere als die in der Mundhöhle. Auch die Sondierung als Indikator für parodontale Erkrankung sah er kritisch: Nur ein Röntgenbild gebe klare Antworten. Tröstliches Resümee des Referenten für das Auditorium: „Manchmal gibt es einfach keine Erklärung für Implantatverlust!"

Über Aspekte, die bei älteren Patienten hinsichtlich einer möglichen Implantatversorgung zu beachten sind, berichtete Prof. Dr. Bernd Wöstmann/Gießen. Man starte mit der Einschätzung ihrer Fähigkeiten – unabhängig vom Lebensalter. Mit höherem Alter schwinde die Bereitschaft zu einer Behandlung: Eine eigene Studie habe gezeigt, dass Hochbetagte mehrheitlich selbst dann keinen neuen Zahnersatz wünschten, wenn dieser ihnen kostenfrei zur Verfügung stand. Implantate verbesserten die Lebensqualität – aber nur bei den Patienten, die sie auch wollten.

Was leisten Implantate bei Patienten in kieferorthopädischer Behandlung, und was bietet die Kieferorthopädie der Implantologie? Darum ging es bei OÄ Dr. Susanne Wriedt/Mainz. Sie schilderte biologische Folgen von Zahnverlust und Chancen von Molarenaufrichtung und zeigte, was skelettale Verankerungen als Unterstützung kieferorthopädischer Therapie erreichen. „Manchmal brauchen wir Implantate, die der Kieferorthopädie helfen, damit die Kieferorthopädie dann den Implantaten helfen kann!" Die Gewebe-Generation sei eine große Hilfe ihres Faches für die Implantologie und Nichtanlagen eine Herausforderung für beide Gebiete: Gemeinsam ließen sich eindrucksvoll stabile Ergebnisse erreichen. Für solch interdisziplinäres Vorgehen nannte sie eine Vielzahl praxisnaher Beispiele.

Patienten mit parodontal geschädigtem Gebiss waren Thema von Prof. Dr. Bjarni Pjetursson/Reykjavik, der zum Vergnügen des Auditoriums seinen mit viel Humor angereicherten Vortrag in Deutsch hielt. An Fallbeispielen testete er mit dem Publikum, wie ein parodontal kompromittierter Patient erkannt werden kann – und tröstete falsch liegende Kollegen: „Wir haben einen Fall von zahlreichen auch internationalen Zahnärzten planen lassen. Von 0 bis zu 12 Implantaten war alles dabei." Seine augenzwinkernde Empfehlung für einen zu 99 % sicheren Implantaterfolg: „Schließen Sie einfach alle Patienten mit irgendeinem Risiko aus!" Es gebe heute „zuviel Vertrauen in Titanschrauben und zu wenig in die Zähne." Eine gut durchgeführte parodontale Behandlung könne vorhersagbare Erfolge für den Zahnerhalt bringen, dagegen müsse man mit Implantaten bei Parodontitispatienten sehr aufpassen: Ohne Vorbehandlung sei das Risiko sehr hoch. Man lerne aber Entscheidendes: „Wenn wir Erfolg bei der Paro-Behandlung haben, haben wir ihn auch mit dem Implantat!"

Ein letztlich ethisches Problem sprach PD Dr. Anne Wolowski/Münster an: Sind psychosomatisch erkrankte Patienten eine Kontraindikation für Implantate? Wenn man ihrem Beispielfall folgte – einer seelisch belasteten Patientin, die über viele Jahre Extraktionen,  mehrfach Implantationen sowie Explantationen erlitten hatte – wurde die Verantwortung deutlich, die auf der Patientenselektion liegt. Sie vermittelte Kommunikations-Empfehlungen zum frühzeitigen Erkennen solcher Patienten und für Phasen mit angeblichem Misserfolg. Zugang zu den Patienten schaffe der real gefühlte Schmerz, entsprechende Somatisierungsfragebögen seien eine große Hilfe (Kontakt: http://akpp.uni-muenster.de). Kontraindiziert seien bei solchen Patienten Implantate nur dann, wenn die Patienten nicht erreichbar seien und alles auf den orofazialen Bereich fokussierten, so Wolowski. Für das „Feuerwerk an psychosomatischer Grundausstattung" (Zitat Strietzel) bedankte sich auch das Publikum mit großem Beifall.

Lösungen für den idealen Patienten habe die Implantologie bekanntermaßen viele, so der DGI-Landesverbandsvorsitzende, die Tagung habe gezeigt, dass es auch für Patienten mit weniger idealen Voraussetzungen eine Vielzahl überzeugender Ansätze gebe. Die Jubiläumstagung endete mit Hinweis auf die nächste Jahrestagung zum Rahmenthema „Sekundäre Implantologie – ohne Plan B geht nichts" mit Fokus auf Komplikationsmanagement. Sie wird am 5. und 6. Mai 2017 wieder in Berlin stattfinden. Strietzel: „Den Termin sollte man sich schon einmal vormerken!"

 

 

19. Jahrestagung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg: Gibt es das „ideale Implantat"?

Presseinformation des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im DGI e.V. vom 29. Mai 2015


Zum Bild: Referenten, Veranstalter und Ehrengast: Die 19. Jahrestagung des DGI-LV Berlin-Brandenburg unter Leitung von PD Dr. Strietzel (Mitte) bekam viel positives feedback (v.l.: Prof. Dr. Dr. Al-Nawas, Dipl.-Ing. Zipprich, Dr. Duddeck, Prof. Dr. Nelson, PD Dr. Weng, Dr. Derk Siebers/LV-Vorstand und Prof. Dr. Dr. Volker Strunz/LV-Gründer (Foto: DGL LV/Goy)
 


Spannend, wenn ein Kongress sich ein einzelnes Produkt vornimmt und dieses von hochkarätigen Experten von allen Seiten beleuchten lässt – so geschehen bei der 19. Jahrestagung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg am 25. April 2015. Das Programm des Kongresses und sicher auch die trendige Location am Bahnhof Zoo sorgten dafür, dass neben vielen traditionellen Teilnehmern auch eindrucksvoll viele junge Zahnärzte zu den Gästen gehörten.
Nach arbeitsreichen Hands-on Kursen am Freitag bei den Workshops ausgewählter Sponsoren startete PD Dr. Frank P. Strietzel, Vorsitzender des DGI-Landesverbandes, in den Kongress-Samstag mit einem Dank an seinen Vorgänger und Landesverbands-Gründer Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, der, so Strietzel, schon immer über den berühmten Tellerrand geschaut habe, was die Themen der zurückliegenden Jahrestagungen zeigten. „Wir haben eine großartige Tradition – und der neue Vorstand führt sie weiter", sagte er. Komplimente für das Tagungsthema gab es bereits im Grußwort des Präsidenten der Zahnärztekammer Berlin, Dr. Wolfgang Schmiedel. Er sei kürzlich bei der IDS schier ‚erschlagen' worden von der Vielfalt der Produkte und der Informationen: „Ich hoffe, dass Ihnen durch die heutige Tagung Ihre Entscheidungen erleichtert werden!" Er sei als Kieferorthopäde keineswegs ein Feind der Implantate, in seinem Herzen aber ein Präventionszahnmediziner: „Das ideale Implantat ist das, was man gar nicht erst setzen muss!" Wenn aber doch ein Implantat inseriert werden muss, gaben die fünf Referenten in vier Themen-Facetten Erfahrungen, Meinungen, Empfehlungen und Positionierungen weiter.

I: Die ideale Implantatoberfläche
Dem Auditorium stellt sich Dr. Dirk Duddeck/Berlin als „selbsternannter CSI-Agent" vor (CSI = check the surface of implants), der mit dem Rasterelektronenmikroskop Implantatoberflächen und auch -Verpackungen verschiedenster Hersteller untersuche. Seine Erfahrung: Systematische Verunreinigungen – z. B. durch Kohlenstoff – finden sich auf vielen Implantaten, haben aber keinen Einfluss auf die Osseointegration. Aus seiner Sicht gebe es eine ‚ideale Implantatoberfläche' gar nich: Das schwächste Glied in der Kette sei nicht das Implantat, der Werkstoff oder die Industrie, sondern der Behandler. Duddeck: „Und auch das ist nicht so dezidiert zu sehen wie es klingt, denn es gibt für den Implantatverlust multifaktorielle Gründe!"

II: Der ideale Implantat-Werkstoff
Dass die Keramik inzwischen zu einer Alternative zu Titanimplantaten avancieren könnte, ist eine durchaus bemerkenswerte Entwicklung. PD Dr. Dietmar Weng/Starnberg zeigte dafür sprechende Argumente: „Im tierhistologischen Versuch fand sich kein Unterschied bei beiden Materialien hinsichtlich der Implantat-Knochen-Kontakt-Fläche" – und zog als Fazit: „Keramik zeigt ein gutes Hart- und Weichgewebeverhalten." Dennoch setze er Keramik-Implantate nur auf Patientenwunsch: Bislang sei die Studienlage zu dünn. Seine Empfehlung für die Kolleginnen und Kollegen, die Keramik einsetzen wollen: Es sei chirurgisches Umdenken und Arbeiten mit wenig Druck notwendig: „Sonst erzielen Sie ein Osteoblasten-Barbeque!"

III: Die ideale Implantat-Abutment-Verbindung
Zu diesem Thema stellten sich gleich zwei renommierte Wissenschaftler gegeneinander auf, Dipl. Ing. H. Zipprich/Frankfurt/M. und Prof. Dr. Katja Nelson/Freiburg. Beide berichteten von ihren Forschungsergebnissen – und waren sich dann letztlich doch in ihrer Kerneinschätzung einig: Eine ideale Implantat-Abutment-Verbindung gibt es (bislang) nicht. Ebenfalls einig trotz unterschiedlicher Herangehensweise waren sie sich zudem darin, dass ein Mikrospalt zwischen Implantat und Abutment offenbar unvermeidbar ist und kein System einen tatsächlich bakteriendichten Innenraum aufweist. Während Zipprich von den Herstellern Systeme einforderte, die keine Fehlmontage und das Vertauschen von Komponenten zuließen, gab Nelson den Ball zurück in die Praxis: Viel entscheidender als das System sei die Erfahrung des Behandlers. Allerdings betonte auch sie: Die Präzision ist abhängig von der Geometrie. In beiden Fällen wurden allerdings nur Titan-Titan-Verbindungen geprüft; bei einer Titan-Keramik-Verbindung müsse mit erhöhter Frakturgefahr gerechnet werden.
 
IV: Die ideale Implantatdimension
Auf dieses Thema und die Meinung von Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas/Mainz dürften viele der Kongressteilnehmer ganz besonders gespannt gewesen sein – hatte die zurückliegende IDS doch eine Vielzahl verschiedener Implantatdimensionen gezeigt und zudem erste Studien mit kurzer Laufzeit, aber bemerkenswerten Ergebnissen. Gerade weil es Patienten „minimalinvasiv" mögen, sollten sie in die Entscheidung mit einbezogen werden, wenn es um kurz, lang, dick oder dünn gehe, Al-Nawas: „Wir sind auf dem Weg in die personalisierte Medizin." Schon recht gut etabliert seien 8 mm lange Implantate, auch für 6 mm lange Implantate gebe es gute Erfahrungen, für 5 mm-Produkte und noch kürzeren Systeme lägen dagegen noch keine mittelfristigen oder gar Langzeiterfahrungen vor. Gut etabliert seien die durchmesserreduzierten Implantate. Seine Bilanz: „Noch wichtiger als die Dimension des Implantates ist die Dimension des Weichgewebes – auch das Weichgewebe entscheidet über den Implantaterfolg!"
 
Das Tagungs-Resümee: Das ideale Implantat ist dasjenige, das in Dimension, Material und hinsichtlich seiner Oberfläche zur individuellen Situation des Patienten passt. Und: Diese Aspekte treten sogar mitunter in den Hintergrund, wenn der Behandler über große Erfahrung verfügt.
Die Entscheidung, die Anzahl der Vorträge und der Referenten zugunsten ausführlicherer Beiträge zu reduzieren, fand allgemein sehr positive Rückmeldung: Der Vorstand wurde zu seinem Konzept beglückwünscht. Dabei haben nicht nur die ‚alten Hasen' profitiert: Zahnarzt Christian Goy, wissenschaftlicher Mitarbeiter/Charité, sprach wohl für viele seiner jüngeren Kolleginnen und Kollegen, wenn er die Jahrestagung als „sehr informativ und praxisnah" bezeichnete und zudem hilfreich für die Auswahl eines Implantatsystems für die eigene Praxis. Es sei anregend, sich in den Pausen mit den Referenten auch direkt austauschen zu können: „Der eher persönliche Charakter dieser Tagung hat mir sehr gut gefallen! Nächstes Jahr bin ich gern wieder dabei!" Das wird dann ebenfalls wieder spannend werden, denn PD Dr. Strietzel hat bereits für den 5. März 2016 das kommende Kongress-Thema vorgestellt: „Wir sind dann, turnusgemäß, wieder in Potsdam, und dann geht es um den idealen Implantat-Patienten! Unsere Referenten stehen schon fest – es dürfen sich alle auf eine hochinteressante Debatte freuen!"

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07. April 2014
DGI-Landesverband Berlin-Brandenburg: 18. Jahrestagung im Zeichen der „Grenzbereiche"

Das Kongress-Thema für die 18. Jahrestagung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im DGI e.V. hatte Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, Gründungsvorsitzender des Landesverbandes und wissenschaftlicher Leiter der Tagung, bewusst breit angelegt: „Implantologie im Grenzbereich". Mit einem besonders sensiblen Grenzbereich-Aspekt ging er selbst an den Start in den Kongresstag am 8. März in Potsdam: „Wenn wir nicht Mutige gehabt hätten, die uns vormachten, wie das geht: Wie wären wir sonst zu Operationsverfahren gekommen wie Sinusbodenelevation, Augmentationsverfahren oder Bonespreading?" Auch in seiner eigenen implantologischen Vita habe es immer wieder solche herausfordernden Momente gegeben: „Selbst zur Anwendung von Titanimplantaten bedurfte es Mut." Zwar seien im Dreißig-Jahre-Rückblick auf die Entwicklungen in der Implantologie einige Irrwege zu konstatieren, die Kollegenschaft müsse aber „verantwortungsvoll auch weiterdenken und darf nicht beim state-of-the-art stehenbleiben. Nur mit neuen Erkenntnissen bewegt sich die Wissenschaft weiter!"

14. Januar 2013
17. Jahrestagung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg:
„Peri-Implantologie" – statt „Periimplantitis"

Mit dem Thema „Peri-Implantologie" richtet die 17. Jahrestagung des ältesten DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg den Blick ganz bewusst nicht fokussiert auf das derzeitige Trend-Thema Periimplantitis: „Zuerst einmal kommt doch das Wissen, was rund um das Implantat überhaupt passiert", sagt Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, Vorsitzender des Landesverbandes und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung, „und dann können wir gucken, wie und warum das System aus dem Ruder läuft und in eine Infektion mündet. In der Periimplantitis-Debatte zäumen wir viel zu oft das Pferd von der falschen Seite auf!"

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13. Februar 2012

 

04. August 2013
17. Fortbildungsabend DGI-Landesverband Berlin-Brandenburg:
Langzeitstabilität periimplantärer Gewebe –Mär oder nicht Mär?

Wieviel Knochen braucht ein Implantat? Wieviel Weichgewebe und wie viel befestigte Schleimhaut? Wer darauf qualifizierte Antworten geben kann, ist hinsichtlich des Erfolges einer Implantatlösung schon auf einem sehr guten Weg. Um diesen kennenzulernen und weiterzutragen in die Kollegenschaft, hatte Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, Vorsitzender des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, einen profilierten Referenten zum 17. Fortbildungsabend am 12. Juni 2013 nach Berlin eingeladen: Dr. Gerhard Iglhaut, Präsident der DGI – und zwar zum Thema „Langzeitstabilität periimplantärer Gewebe".

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14. Januar 2013
17. Jahrestagung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg:
„Peri-Implantologie" – statt „Periimplantitis"

Mit dem Thema „Peri-Implantologie" richtet die 17. Jahrestagung des ältesten DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg den Blick ganz bewusst nicht fokussiert auf das derzeitige Trend-Thema Periimplantitis: „Zuerst einmal kommt doch das Wissen, was rund um das Implantat überhaupt passiert", sagt Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, Vorsitzender des Landesverbandes und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung, „und dann können wir gucken, wie und warum das System aus dem Ruder läuft und in eine Infektion mündet. In der Periimplantitis-Debatte zäumen wir viel zu oft das Pferd von der falschen Seite auf!"

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13. Februar 2012
16. Jahrestagung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg: Implantate „sans souci"

       

In Berlin wird in diesem Jahr „300 Jahre Friedrich der Große" gefeiert: Er gilt nicht nur als derjenige, der erstmals die Kartoffel in deutschen Landwirtschaftsboden implantierte, sondern auch als Förderer der Wissenschaft. Legendär: das „Theatrum anatomicum". Friedrich II. äußerte sich selbst als kluger medizinischer Ratgeber und kann als einer der Väter der Prävention bezeichnet werden: Der Pest versuchte er Einhalt zu gebieten über verstärkte Aufklärung der Bevölkerung und ..

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09. August 2011
Gemeinsame Jahrestagung der DGI-Landesverbände Hessen und Rheinland-Pfalz:
DGI Golf-Wanderpokal als Botschafter für Gesundheitsförderung

       

Gratulation an Dr. Waldemar Goldin/Berlin zum erneuten Gewinn des Golf-Wanderpokals der
DGI: „Unser Kollege ist nicht nur sehr fortbildungsinteressiert, sondern offenbar auch beim Golfen schwer zu toppen", freut sich Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, Vorsitzender des DGI-Landesverbandes Berlin/Brandenburg und ausgewiesener Golf-Fan, der 2009 den großen Wanderpokal ins Lebengerufen hatte..

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27. April 2011
15. Jahrestagung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg
Ausblick: Biologie, Stammzellen, DVT – und Seide

        

 Viel Lob für die Arbeit des Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Implantologie / DGI gab es bei dessen 15. Jahrestagung am 4. und 5. März in Berlin – und damit auch für den Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, der dem Landesverband seit seiner Gründung vorsteht. „Sie geh ...

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17. April 2011
Vorstandswahlen beim DGI-Landesverband Berlin-Brandenburg:
Prof. Dr. Dr. Volker Strunz als 1. Vorsitzender bestätigt

        

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg am 5. März 2011 in Berlin konnte der 1. Vorsitzende, Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, den Mitgliedern eine imposante Übersicht über hocherfolgreiche Tagungen und Sonderfortbildungsveranstaltungen übermitteln – und er warf auch gleich ...

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