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Zahnverlust im Alter: Interdisziplinäre Behandlung sinnvoll

Wenn im Erwachsenenalter ein verloren gegangener Zahn ersetzt werden muss, empfehlen sich heute sogenannte interdisziplinäre Behandlungsplanungen. Das bedeutet, dass Zahnärzte aus verschiedenem Blickwinkel die Situation betrachten und meist auch zusammen mit dem Zahntechniker jeweils individuelle Lösungen erarbeiten – im Gegensatz zu standardisiertem Vorgehen. Dabei wird beispielsweise beachtet, wie stabil der Kieferknochen ist, wie gesund das Zahngewebe, wie alt der Patient ist und ob er Krankheiten hat, die beachtet werden müssen. Mit hinein spielt die Frage, welche der vielfältigen modernen Möglichkeiten für „Zahnersatz" für den jeweiligen Patienten die beste und vom ihm schließlich gewünschte Lösung ist. Es sollte daher nicht verwundern, sagte Prof. Dr. Florian Beuer aus München bei einem Kongress in Frankfurt, wenn ein Zahnarzt auch einen Kieferorthopäden mit einbezieht. Wird sich beispielsweise für ein Implantat entschieden, sollte dieses im Wurzelbereich ausreichend Platz finden, um nachhaltig stabil einzuwachsen und die neue Zahnkrone gut abzustützen. Ist der Platz von der Natur zu gering vorgesehen, können kleinere kieferorthopädische Schritte die bestehende Lücke biologisch verbreitern und damit dem künftigen Implantat mehr Sicherheit geben.

Foto-Quelle: iStock© AdamGregor

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