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Implantatbehandlung: Mund spülen - oder lieber nicht?

Patienten sind es gewöhnt, im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung zwischendurch und auch abschließend den Mund zu spülen. Dass es Behandlungen gibt, wo Mundspülen nicht sinnvoll, sondern sogar kontraproduktiv sein kann, können sie sich daher kaum vorstellen. Ein Beispiel, wo das Mundspülen den Behandlungserfolg sogar gefährden kann, nannte DGI-Pressesprecher Prof. Dr. German Gomez-Roman kürzlich in einem Ratgeber-Forum: „Nach einer Operation, in der ein Zahn-Implantat gesetzt wurde, soll der Mund nicht gespült werden!"  Grund ist: Dabei würde auch das für die Heilung notwendige Blut aus der Wunde ausgespült. Es habe aber eine wichtige Rolle beim gesunden Einheilen. Die Blutzellen verketten sich gewissermaßen zu einer festeren gesunden Struktur und verschließen die Wunde (im Mund gibt es keinen „Schorf", sondern hier bildet weißliches Fibrin den Wundverschluss). Solch biologisch orientiertes Vorgehen reduziert auch das Risiko einer Narbenbildung. Auch in den nächsten drei oder vier Tagen sollte auf jegliches Mundspülen verzichtete werden, auch nicht mit Kamillentee, sagte Professor Gomez-Roman, damit der natürliche Heilvorgang nicht gestört werde: „Es gibt nichts Besseres und Natürlicheres als den Heilvorgang über das eigene natürliche Blut in der Wunde!"

Foto-Quelle: iStock© wakila.

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