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Sprachstörungen: Logopäden trainieren Mundbewegungen

Manches Kind hat, beispielsweise, Probleme mit dem Aussprechen des Buchstaben „S". Möglicherweise lispelt es. Dahinter steht eine Funktionsstörung: Der natürliche Ablauf beim Sprechen, das von Zunge, Zähnen, Lippen- und Wangenmuskeln gesteuert wird, ist an irgendeiner Stelle geblockt oder fehlgelenkt. Das Fachgebiet, das sich mit der Bildung von Lauten befasst und bei Sprechstörungen hilft, ist die Logopädie, Logopäden sind also Sprecherzieher. Liegt eine Lautstörung vor, arbeiten Zahnärzte, Kieferorthopäden und Logopäden gemeinsam an der Auflösung der Ursache und dem „Umlernen" der richtigen Mundbewegungsabläufe. Eine solche Behandlung verhindert auch die Weiterentwicklung einer bestehenden kleineren Sprechstörung zu einer Fehlentwicklung der Kiefer und Zahnfehlstellungen. Die zahnmedizinische Aufklärungsorganisation „proDente" veröffentlichte vor wenigen Wochen Empfehlungen für Eltern und auch Anregungen für Zahnärzte und Kieferorthopäden zur Zusammenarbeit mit Logopäden: „Zähne sind nicht nur zum Essen da. Auch zum Sprechen sind sie unentbehrlich", so Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente.

proDente e.V./Kierzkowski
Bildquelle: proDente e.V./Kierzkowski