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Gesunde Mundhöhle: Schutz vor Corona

Auch die Dachgesellschaft der deutschen zahnmedizinischen Wissenschaft, die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen (DGZMK), hat sich mit Corona, Ursachen und Folgen befasst. Ihr Resümee, das sie vor Kurzem in einer großen zahnärztlichen Fachzeitschrift veröffentlichte: Eine gesunde Mundhöhle ist eine gute Barriere gegen Krankheiten ganz allgemein und auch gegen den Corona-Virus Sars-CoV-2. Ein gesunder Mund biete eine starke Abwehrkraft am relevanten Ort der Entstehung der Erkrankung: im Mund- und Rachenraum. Die Infektion könne durch gesundes und intaktes Mundgewebe reduziert und ihr Verlauf abgeschwächt werden. Liegt dagegen eine Parodontitis vor, also eine Zahnbettentzündung mit vielen offenen Schnittstellen zu Blutgefäßen, öffne dies den Viren „Tür und Tor" zum Eindringen in den Körper. Für Patienten bedeute ein gesunder Mund daher auch hinsichtlich der Infektionsabwehr ein großes Plus – Präventionsangebote in der Zahnarztpraxis sollten daher auch aus Infektionsschutzgründen angenommen werden. Erste Studien zeigten zudem, dass der Nachweis einer Infektion mit dem Corona-Virus über einen Speicheltest besser erkennbar sei als über den heute noch üblichen Rachenabstrich. Hier müsse weiter an praxisnahen Angeboten geforscht werden.

proDente e.V./Johann Peter Kierzkowski
Bildquelle: proDente e.V./Johann Peter Kierzkowski