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Rauchen: Auch Dampfen ist riskant

Wer von Zigaretten auf andere Formen des Rauchens ausweicht, schützt sich nicht vor den bekannten Schäden, die Tabakkonsum auf die Mundgesundheit hat: Darauf verwies kürzlich der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, in einem Beitrag für einen Fachinformationsdienst. Wer E-Zigaretten nutze, inhaliere dessen Inhaltsstoffe ebenfalls durch den Mund. Besonders relevant ist hier neben Nikotin ein Mix aus Chemikalien, darunter Aromastoffe und auch Glyzerin. Untersuchungen hätten gezeigt, dass der „Dampf" krebserregende Stoffe enthalte. Spezifische Aromastoffe könnten für Zellschädigungen mitverantwortlich sein. Zwar habe eine Untersuchung des Bundesinstitutes für Risikobewertung ergeben, dass die Schadstoffmenge bei E-Zigaretten unter derjenigen der üblichen liegt – für die Gesundheit wichtiger ist aber, dass diese Dampf-Zigaretten zu mehr Belastung des Körpers mit schädlichen Stoffen führen. Zudem sei das Suchtpotential keineswegs geringer. Auch Patienten, die „dampfen" statt „rauchen", müssen vor Schäden an der Mundschleimhaut bis hin zu Mundhöhlenkrebs bewahrt werden, zudem vor intensiven Zahnbettentzündungen. Sie sollten also noch häufiger als Nichtraucher ihre Mundgesundheit bei Kontrollterminen in der Zahnarztpraxis prüfen lassen.

 

Bild: iStock/licsiren
iStock/licsiren
Bildquelle: iStock/licsiren