Neues aus dem Implantatlager

Bericht von der Tagung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg am 2. und 3. März in Potsdam

Die Tagung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im DGI e.V. am 2. und 3.März 2018 im Kongresshotel am Potsdamer Luftschiffhafen unter Leitung von PD Dr. Frank Strietzel schien unter einem schlechten Stern zu stehen: Grippe und andere Probleme verhinderten die Teilnahme von einem Drittel der Referenten und Vorstandsmitglieder sowie vieler Teilnehmer. Warum war die Veranstaltung trotzdem ein großer Erfolg? Im Zentrum stand ein eng umschriebenes Thema: „Neues aus dem Implantatlager".

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Professor Volker Strunz zum Ehrenmitglied des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im DGI e.V. ernannt

Die Jahrestagung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im DGI e.V. am 3. März hatte einen besonderen Höhepunkt, wie der 1. Vorsitzende, PD Dr. Frank Peter Strietzel, es formulierte: „Erstmalig in der Geschichte unseres Landesverbandes wird einem verdienten Kollegen die Ehrenmitgliedschaft im Landesverband verliehen."

Prof. Dr. Dr. Volker Strunz hat diesen Landesverband – als ersten in der DGI – im Jahr 1997 gegründet. Sein Engagement für die Implantologie reicht indes noch viel weiter zurück. Mit Prof. Dr. Dr. Peter Tetsch leitete Prof. Strunz ab 1984 als 2. Vorsitzender den Arbeitskreis Implantologie in der DGZMK. Diesen wandelte Prof. Strunz 1989 in eine Arbeitsgemeinschaft (AGI). Die AGI war universitär und wissenschaftlich orientiert und fusionierte 1994 mit der praxisorientierten Gesellschaft für Orale Implantologie e.V. (GOI). Die „Tochter" der beiden Organisationen, die Deutsche Gesellschaft für Implantologie, ist heute mit über 8000 Mitgliedern die größte implantologische Fachgesellschaft Europas und die zweitgrößte weltweit. Sie setzt das Erbe ihrer Gründer – Wissenschaft und Praxis zu verbinden – bis heute konsequent bei ihren Aktivitäten um.

Prof. Strunz hat insgesamt 25 Jahrestagungen im In- und Ausland mit seinen Vorstandskollegen erfolgreich organisiert und war viele Jahre Schriftleiter der Zeitschrift für Zahnärztliche Implanto-logie (ZZI), die von der DGI herausgegeben wird. 2004 ernannte ihn die DGI zum Ehrenmitglied und die DGZMK verlieh ihm die Hermann-Euler-Medaille. Bereits 1983 hatte ihn die DGMKG mit dem Wassmund-Preis ausgezeichnet.

PD Dr. Strietzel dankte seinem Vorgänger und Kollegen in der Laudatio für das langjährige Engagement: „Professor Strunz – so habe ich es stets wahrgenommen – hatte nicht nur nach der Wiedervereinigung Deutschlands und Berlins hier vor Ort Rat, Tat und Unterstützung angeboten, um die Kolleginnen und Kollegen nunmehr in der ganzen Stadt und im Umland beim Kenntniserwerb in der Implantologie zu unterstützen. Er setzte sich als Hochschullehrer stets für eine praktisch orientierte Aus- und Weiterbildung von Studierenden und auch von Weiterbildungskandidaten der Oralchirurgie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ein. Immerhin kann er auf einen Erfahrungsschatz aus über 40 Jahren Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und Implantologie sowie auf über 30 Jahre Praxiserfahrung zurückgreifen". Diese langjährige, uneigennützige und ehrenamtliche Arbeit von Prof. Strunz habe, so Dr. Strietzel, die Identität des Landesverbandes wesentlich gefördert und geprägt.

 

 

 

 

    

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