Dass die Präventionsbemühungen der deutschen Zahnärzteschaft nicht nur sehr erfolgreich sind, sondern dieser Erfolg auch gesehen und gewürdigt wird, zeigte die zurückliegende Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer. Zu dieser Veranstaltung kam Bundesgesundheitsministerin Nina Warken persönlich. Sie betonte, Zahnärztinnen und Zahnärzte deckten einen unverzichtbaren Teil der Gesundheitsversorgung ab. Dafür wolle sie sich bedanken. Von der zahnärztlichen Versorgung ließe sich einiges lernen: Die Ausgaben dafür seien in den zurückliegenden Jahren kaum gestiegen, während sich die Zahngesundheit deutlich verbessert habe. Die gute Entwicklung sei, so die Ministerin, das Ergebnis des zahnärztlichen Engagements und der klaren Ausrichtung auf Prävention und habe Vorbildfunktion. Lobenswert fand die Gesundheitsministerin auch den ganzheitlichen Blick der Zahnärzteschaft auf die Gesundheit sowie auf die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen. Elektronische Verfahren in der Verwaltung bezeichnete sie als „echte Leuchtturmprojekte in der Versorgung.“ Das Ministerium begleite die Entwicklung auf vielfachen Themen-Ebenen, darunter die Versorgung in den ländlichen Regionen sowie den Punkt Fachkräftemangel. In seinem Dank für das lobende Grußwort sagte Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer, die Ministerin habe mit ihrem Hinweis auf den notwendigen Bürokratieabbau die Zahnärzteschaft voll hinter sich und betonte, Deutschland sei „Weltmeister in der Mundgesundheit.“
- 22. Januar 2026
