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Bild: iStock/Jacob Wackerhausen

Keine Frage: Mit einem entzündeten Zahnbett (Parodontitis) oder schmerzender Karies ist ein sportlicher Sieg über gesunde Mitbewerber schwer vorstellbar. Mundgesundheit wird bei sportlichen Checkups aber immer noch eher am Rande mitbetrachtet, zeigt eine aktuelle Sportgesundheitsstudie. Diese verglich die Zahn-, Mund- und Kiefersituation bei Sportlern zweier populärer Sportarten, Fußball und Eishockey, und hier ausschließlich bei Männern. Dabei ging es einerseits um die Gesamtsituation im Mund sowie das mundgesundheitliche Vorsorgeverhalten und andererseits um die Kraft in den Händen sowie die Fähigkeit, das Gleichgewicht kontrollieren zu können. Im Ergebnis lagen die Fußballspieler vorn bei der Mundgesundheit, die Eishockeyspieler eher bei der Körperkontrolle. Beide Sportlergruppen zeigten aber hinsichtlich ihrer Mundgesundheit Luft nach oben – und belegten damit den geforderten Optimierungsbedarf bei Gesundheitsuntersuchungen im Profisport. Orale Erkrankungen und deren deutlicher Faktor für Leistungsminderung könne sich der Spitzensport nicht leisten, so die Wissenschaftler, es sei dringlich, einheitliche Standards für die Mundgesundheitsvorsorge beim Profisport festzulegen.

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