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Oxytocin: Wundheilung verbessert

Das Ergebnis dieser neuen Studie liest sich sehr pragmatisch: Auf Initiative der Universität Heidelberg hat eine internationale Wissenschaftler-Gruppe eine spezifische Wirkung des körpereigenen Stoffes Oxytocin geprüft. Es handelt sich dabei um einen Botenstoff, der im Gehirn produziert wird. Botenstoffe sind sozusagen Nachrichtenüberbringer zwischen Zellen, Organen und Geweben, um lebenswichtige Prozesse zu regulieren. Dazu gehört auch die Förderung der Wundheilung. Die Studienergebnisse zeigen, dass Oxytocin bei kleineren Hautwunden hilft (man denke dabei durchaus auch an Verletzungen des Zahnfleischs) und die Heilung verbessert und beschleunigt. Die Gabe von Oxytocin und ein besonderes Verhalten der betroffenen Menschen erwiesen sich als heilungsfördernd, zudem wurde das Stresshormon Cortisol reduziert. Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass die Gabe von Oxytocin allein zu weniger ausgeprägtem Effekt führte als verbunden mit dem zuvor genannten besonderen Verhalten. Und dieses lautet: Kuscheln. Kuscheln und körperliche Nähe aktivieren die Ausschüttung dieses Botenstoffes deutlich. Sollte gerade niemand da sein, der den Hautverletzten bekuscheln könnte, zeigten weitere Studien: Das funktioniert auch, wenn man sich selbst mit guten Gefühlen umarmt.

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