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Bild: iStock/fizkes

Mundgesundheit: Mach mal Pause

Der Zusammenhang von Ernährung und Mundgesundheit ist grundsätzlich vermutlich allen erwachsenen Menschen hierzulande bewusst – nicht immer aber, wie man dieses Wissen mit dem eigenen Alltagsleben verbindet. Der Mundgesundheits-Informationsdienst proDente hat entsprechend kürzlich einen Punkt festgehalten, der – auch in kleinen Schritten – schon weiterführend sein kann: Ständiges Snacken und immer wieder an Saft, Limo oder anderen zucker- und säurehaltigen Getränke zu nippen solle möglichst unterlassen werden, weil es den Mund unter Dauerstress setze, so Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer. Der Speichel habe keine Chance, die Säuren im Mund zu neutralisieren und damit die Gefahr für Zahnschmelzschäden zu reduzieren. Ess- und Trinkpausen von drei bis vier Stunden seien gut für die Regeneration von Zähnen und Zahnfleisch. Ungünstig ist es, gleich nach Süßem oder Saurem die Zähne zu putzen, weil sie sich rau und vielleicht belegt anfühlen: Vorrübergehend sei der Zahnschmelz empfindlicher, da angegriffen – nach rund 30 Minuten habe sich dank Speichelwirkung der schützende Zahnschmelz wieder regeneriert, dann sei Zähneputzen wieder gut möglich. Hilfreich sei zudem das sorgsame Ausspülen des Mundes oder auch Wasser trinken. Über klare Essenszeiten und das Weglassen von Zwischenmahlzeiten, Snacks und Naschereien freue sich auch die Allgemeingesundheit.

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