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Bild: iStock/Olga Yastremska

Weltzahnärztekammer: mehr Mundgesundheit am Arbeitsplatz

Die Mundgesundheit am Arbeitsplatz werde vernachlässigt, stellte im Mai der Weltverband der Zahnärzteschaft, die FDI/Fédération Dentaire Internationale, fest – dabei gebe es hier enormes Potential, die Mundgesundheit der Bevölkerung durch Prävention zu verbessern, die Produktivität der Belegschaft und auch ihr Wohlbefinden zu steigern. Arbeits-Ausfälle, auch finanzielle, aufgrund von Munderkrankungen führten insgesamt zu einer hohen Belastung der Unternehmen und Institutionen – und bei den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst. Vereinzelt gebe es bereits Länder, so die FDI, die Mundgesundheitsförderung am Arbeitsplatz als wichtig erachten und ansatzweise umzusetzen versuchen. Mit Blick auf die globale Strategie und den Aktionsplan für Mundgesundheit 2023 – 2030 der Weltgesundheitsorganisation WHO sollten Konzepte zur Förderung der Mundgesundheit am Arbeitsplatz mehr realisiert werden. Geeignet seien dafür die betrieblichen Gesundheitsdienste, die auch einen gerechteren Zugang zu grundlegenden Mundgesundheitsleistungen gewährleisten könnten. Da Erwachsene rund ein Drittel ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringen, böten diese Angebote eine einzigartige Gelegenheit, Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die hinsichtlich Prävention oft unterversorgt seien.

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