Ergebnisse einer groß angelegten Studie chinesischer Wissenschaftler deuten darauf hin, dass die ausreichende Versorgung von Schwangeren mit Vitamin D positive Auswirkungen auf die spätere Zahngesundheit ihrer Kinder hat. Rund 4000 Kinder von Geburt bis Vorschulalter wurden mit Blick auf den Vitamin-D-Spiegel im Blut ihrer Mutter in der Schwangerschaftszeit untersucht. Dabei zeigte sich, dass in diesen ersten Lebensjahren die Kinder von Schwangeren mit höherem Vitamin-D-Spiegel deutlich weniger Zahnschäden aufwiesen als die Vergleichsgruppe. Insbesondere der Gehalt an Vitamin-D in der Zeit der Bildung der Zähne im Fötus erwies sich als förderlich für die Zahngesundheit nach der Geburt. Über den Mineralstoffwechsel haben die Föten von der Vitamin-D-Nutzung der werdenden Mutter profitiert. Auch wenn sich die Zusammenhänge als stimmig abzeichnen, weisen die chinesischen Wissenschaftler darauf hin, dass es sich bei der Studie um eine erste Beobachtungsstudie handele – die Ergebnisse geben aber Anlass, die direkten Verbindungen noch genauer zu prüfen.
- 12. März 2026
