Nicht zuletzt für Träger von Zahnimplantaten ist die sorgfältige Zahnzwischenraumpflege ein Muss, machte gerade ein Fachartikel in der internationalen Implantologie-Zeitschrift IJID deutlich. Überraschend ist das eher nicht, denn „interdental“ ist nicht nur zwischen den natürlichen Zähnen, sondern auch zwischen natürlichen Zähnen und Zahnersatz. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Der Bereich um das Implantat und seine Verbindungsstelle zur Ersatz-Zahnkrone ist besonders empfindlich für Verletzungen und bakterielle Schädigungen. Insofern muss die Interdentalraumpflege dort solchem erhöhten Anspruch genügen und einerseits eine intensive und andererseits eine schonende Hygiene ermöglichen. Ganz einig ist sich die wissenschaftliche Welt noch nicht, welche Mundhygienehilfsmittel neben der klassischen Zahnpflege besonders empfehlenswert sind und welche weniger. Zudem ist die Wahl der Methode auch abhängig von der individuellen Situation des Implantat-Patienten. Zur Auswahl stehen Mundduschen, die sich als sinnvoll erwiesen haben, auch Interdentalzahnbürsten haben gute Ergebnisse gezeigt, dagegen ist unter den Forschern umstritten, ob Zahnseide ebenfalls empfehlenswert ist oder eher nicht. Bis Ergebnisse dazu vorliegen, die nach strengen wissenschaftlichen Maßstäben eine Beurteilung der unterschiedlichen Hilfsmittel ermöglichen, sollen Implantat-Patienten daher in ihrer Zahnarztpraxis individuell aufgeklärt und instruiert, auf jeden Fall aber stark dazu motiviert werden, auch den Zahnzwischenraum im Implantatbereich bei der Mundhygiene nicht zu vergessen.
Parodontitis: weiter Forschungsbedarf
Auch wenn mindestens in den zahnärztlichen Instituten an den Universitäten weltweit eigentlich jedes Detail an Entstehung und Fortgang von Parodontitis (Zahnbettentzündung) bekannt zu sein scheint, gibt es doch immer wieder Momente, wo sich zeigt: Es gibt noch mehr. Beispielsweise weiß die Wissenschaft sehr genau, welche Bakterienfamilien in der Mundhöhle besondere Risikoträger für Zahnbettentzündungen sind, wie diese Bakterienfamilien zusammenleben und auf welchem Weg sie das Mundgewebe schädigen. Allerdings ist der Mund eine Art Biotop, in dem einige tausend unterschiedliche Keimarten zusammenleben und zur Mundgesundheit beitragen – sofern alle im Gleichgewicht bleiben. Viele dieser Bakterienfamilien sind noch gar nicht tiefergehend erforscht. Freiburger Forscher nehmen derzeit dieses Biotop mit neuen technischen Möglichkeiten genauer in den Blick und untersuchen die Bakterienmischung hinsichtlich neuer, noch unbekannter Keimfamilien mit Parodontitis-Risiko-Potential. Da Mundhöhle und Darm ähnliche Bakterienkulturen aufweisen, kommen hier auch Untersuchungsmethoden zum Einsatz, die bereits bei der Darm-Forschung genutzt werden. Dabei steht auch die Frage im Raum, ob und wie sich die Keimzusammensetzung verändert, wenn der Mensch erkrankt. Auslöser der erneuten Betrachtung ist die Entdeckung einer bisher unbekannten Bakterienfamilie in einem Wurzelkanal, was zeige, dass die Wissenschaft längst nicht alles rund um die Mikrobiologie im Körper wisse, so das Forscherteam. Es sei wichtig zu wissen, welche Bakterien uns schützen und welche Krankheiten verursachen.
Zahnseide: auch für Kinder sinnvoll
Die Australische Zahnärztekammer hat rund 25.000 Eltern von kleineren Kindern befragt, wie man es daheim mit der Anwendung von Zahnseide hält und zwar insbesondere hinsichtlich der Zahnzwischenraumpflege bei den Kinden. Demnach werden die Interdentalräume bei rund 75 % aller Kinder gar nicht gesäubert, die meisten Eltern halten die bei den Milchzähnen für unnötig. Knapp zwei Drittel der Eltern begannen erst mit Schulbeginn oder älter mit der Reinigung der Zahnzwischenräume und der Nutzung von Zahnseide. Die Zahnärzte empfehlen dagegen die Reinigung der Bereiche zwischen den Zähnen, sobald zwei nebeneinanderstehende Milchzähne vorhanden sind. So sollte das Kind schon frühzeitig lernen, dass die Zähne rundherum gereinigt werden müssen. Damit sich das Kind an Zahnseide gewöhnt, haben sich die australischen Zahnärzte ein paar Tipps einfallen lassen, die sie den jungen Eltern mit auf den Weg geben: Es gebe bunte Zahnseide und Halterungen in Tierform, das Kind solle bei der Auswahl selbst mit aussuchen dürfen, manche mögen Motivation durch Sticker-Belohnungskalender, und wo die Zahnseide trotz aller Tricks nicht zum Freund des Kindes wird, sei eine Munddusche eine brauchbare Alternative. Das Wichtigste aber sei: Kinder lernen am besten durch Nachmachen – wenn die Eltern mit gutem Vorbild bei der Zahnseiden-Nutzung vorangehen, sei das dioe beste Motivation für das Kind.
Menstruationszyklus: Auswirkungen auf Mundgesundheit
Wie bereits viele weitere Studien klar gezeigt haben, spielt die hormonelle Situation im Körper eine deutliche Rolle auch bei Veränderungen rund um den Mund, also bei Kieferknochen, Zahnfleisch, Zähnen und Muskulatur. Naheliegend ist es daher, dass sich eine Münchner Wissenschaftlerin intensiver mit dem Aspekt der Menstruationszyklen befasst und kürzlich eine entsprechende Studie mit rund 120 Probandinnen gestartet hat. Voraussichtlich im Herbst sollen erste Ergebnisse vorliegen. Diese werden als relevant erwartet für die zahnmedizinische Praxis hinsichtlich spezifischer Präventionsmaßnahmen bei weiblichen Patienten. Die hormonelle Situation, beispielsweise viel bestätigt im Zusammenhang mit Schwangerschaft, beeinflusst über entsprechende Marker deutlich die Risiken einer Zahnfleisch- oder Zahnbettentzündung, die Neigung zu Blutungen verändert sich und führt zu offenen Stellen im Blutkreislauf. Auch die Zusammensetzung des Speichels und seine Fließfähigkeit werden beeinflusst. Vieles geht dabei zurück auf Veränderungen in der Immunreaktion durch unterschiedliche Östrogenspiegel. Die Wissenschaftlerin berichtete beispielsweise, dass sie in ihrer zahnärztlichen klinischen Tätigkeit in der Parodontologie bei eigentlich mundgesunden Frauen immer wieder Zahnfleischentzündungen gesehen hatte, die klar mit dem Zyklus der Frauen in zeitlichem Zusammenhang standen. Wie eng die Verbindung zwischen dem Hormonstatus und dem Mundgesundheitsstatus ist, sei auch an den bekannten Zusammenhängen zwischen dem postmenopausalen Östrogenabfall und vielfältigen Mundproblemen von Mundtrockenheit, erhöhtem Parodontitis-Risiko und dem „brennenden Mund“-Syndrom ablesbar.
Zahnimplantate: auch bei „Nichtanlage“?
In der Regel kommen Zahnimplantate zum Einsatz, wenn ein natürlicher Zahn ausgefallen ist und ein Zahnersatz die Lücke füllen soll. Nun hat sich die Wissenschaft auch den Fall vorgenommen, dass ein Zahn deshalb fehlt, weil er gar nicht erst angelegt ist. Wie Studien zu Nichtanlagen zeigen, nehmen solche Fälle zu – als Grund werden Änderungen des Ernährungsverhaltens und genetische Faktoren vermutet. Da sich die biologischen Voraussetzungen im Mund unterscheiden bei Nichtanlagen und solchen Zahnlücken, die durch das Ausfallen eines Zahnes entstanden sind, wurde seitens der federführenden wissenschaftlichen Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und der Dachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) in die Aktualisierung der Leitlinie zu Implantatversorgungen nun auch „Zahnnichtanlagen und Syndrome“ mit aufgenommen, wobei sich die Nichtanlagen auf einzelne Zähne beziehen. Neben der Empfehlung, in besonderen Fällen auch eine genetische Untersuchung vorzunehmen, stand der beste Implantationszeitpunkt im Zentrum der Leitlinie. Hierbei geht es vor allem um den Wachstumsprozess der jungen Patienten mit Nichtanlagen der bleibenden Zähne: Solange das Kieferwachstum noch aktiv ist, soll abgewartet werden, bis das Risiko einer sogenannten Infraokklusion ausgeschlossen werden kann – das bedeutet: Der neu eingesetzte Ersatz-Zahn muss in der natürlichen Kau- und Okklusionsebene der anderen Zähne stehen. Mit dem Abwarten soll vermieden werden, dass ein zu früh implantierter Zahnersatz durch den noch laufenden Wachstumsprozess später in einer anderen Ebene steht als seine Nachbarn und den gegenüberliegenden Zahn, mit dem er „zusammenarbeitet“, nicht erreicht.
Zahnstellungskorrektur: Mundhygiene-Aspekte
Bei der Studie einer chinesischen Forschergruppe stand nicht im Vordergrund, ob feste Zahnspangen oder Aligner („Zahnschienen“) die Zahn- bzw. Kieferfehlstellung nachhaltiger regulieren, sondern die Frage, bei welchem Verfahren die Mundhygiene besser oder schlechter ist. Schließlich nützt es wenig, wenn die Fehlstellung korrigiert, der Zahn aber nicht mehr gesund ist. Untersucht haben die Wissenschaftler eine eher kleine Gruppe, nur 24 Teilnehmer – aber die Untersuchung war „randomisiert“ angelegt, also so, dass eine geplante Zuordnung zu spezifischen Gruppen mit vorgegebenen Hygienemaßnahmen entstehen konnte. Ein solches Vorgehen sorgt für eindeutigere Ergebnisse. Und diese zeigten, dass es tatsächlich einen Unterschied für die Zahngesundheit macht, ob feste Zahnspangen für die Behandlung genutzt werden oder herausnehmbare Behandlungsschienen. Die Teilnehmer mit festsitzenden Apparaturen zeigten zum Test-Ende nach 6 Monaten mehr Zahnbelag als diejenigen der Vergleichsgruppe mit den herausnehmbaren Geräten – und sie hatten mehr Zahnfleisch-Entzündungen. Das führen die Forscher nicht zuletzt darauf zurück, dass die „Zahnspangen“-Träger im Biofilm im Mund mehr entzündungserregende Bakteriengattungen hatten als die Aligner-Nutzer. Je nachdem, welche Apparatur man nutzt, wird das natürliche bakterielle Umfeld mehr oder weniger belastet und aus dem Lot gebracht. Zwar müssen die Ergebnisse noch im Rahmen einer größer angelegten Studie vertiefend überprüft werden, dennoch, so die Wissenschaftler, zeige sich schon bei der kleinen Stichprobe, dass hinsichtlich der Mundhygiene bei „Zahnspangen“-Trägern noch mehr Gewicht auf eine sehr sorgfältige Mundhygiene gelegt werden muss.
Altersarmut und Zahnbehandlung: US-Erfahrungen
Ausgangspunkt einer aktuellen Studie einer US-Forschergruppe an über 88.000 Patientenfällen ist der Umstand, dass Patientinnen und Patienten in den USA für zahn/ärztliche Behandlungen meist selbst aufkommen müssen. Deutlich weniger als ein Drittel der Bevölkerung hat beispielsweise eine Krankenversicherung für Zahnbehandlungen. Die Frage war: Was bedeutet das für die Gesundheit insgesamt? Ergebnis: Wer als älterer Mensch notwendige zahnmedizinische Behandlungen nicht wahrnimmt, weil er sie nicht bezahlen kann, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall, für Demenz oder Herzinsuffizienz. Ein nicht unbedeutender Anteil dieser teilweise lebensbedrohlichen Erkrankungen könnte in den USA, dem Studien-Fokus, verhindert werden, wenn die finanzielle Belastung den Betroffenen den Zugang zur Versorgung nicht versperren würde. Zwar sind auch gesellschaftliche Umstände und persönliche Verhaltensweisen bei den Patientenfällen berücksichtigt, dennoch hat sich der Faktor „nicht erfolgte notwendige Zahnbehandlung“ als gewichtiges Thema herausgestellt. Es sei bei der Analyse der Daten aufgefallen, dass manche Patienten sich eher einen Zahn ziehen ließen, was erstattet wird, als eine zahn- und gesundheitserhaltende Behandlung als Selbstzahler zu beginnen. Dabei zeige eine große Menge an gut belegten Studien, dass mit jedem verloren gegangenen Zahn im höheren Alter das Risiko für eine Vielzahl an Erkrankungen steigt. Selbst in den USA hat man dies bereits verstanden: In einzelnen Bundesländern ist das Angebot der zahnärztlichen Versorgung mittlerweile erweitert worden. Die Menschen dort haben mehr zahnärztliche Behandlungen erhalten – und das Risiko, eine der genannten bedrohlichen Erkrankungen zu erleiden, konnte deutlich gesenkt werden.
Mundpilz: Was hält ihn in Schach?
Das sogenannte Mikrobiom ist einer der wichtigsten Bestandteile der Mundhöhle: Die Gemeinschaft aus Bakterienfamilien, Viren und Pilzen sorgt für den gesunden Ablauf der ersten Stufe der Verdauung, steuert das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Aufnahme von Vitaminen und sorgt für eine kraftvolle Infektionsabwehr. Jedenfalls, wenn sie gut funktioniert und alle Beteiligten in einem ausgewogenen Gleichgewicht im System agieren. Nicht nur Bakterien, von denen meist die Rede ist bei Störungen im Mikrobiom, sondern auch die dort beteiligten Pilz-Familien können, wenn sie aus dem Lot geraten, zu Erkrankungen führen. Zu den bekannten Pilzgruppen gehört der Hefepilz Candida albicans, der unter anderem als Auslöser von Soor gilt, weißen, oft schmerzhaften Belägen auf Zunge und an der Mundschleimhaut. Riskant ist er besonders, wenn er in Blutgefäße eindringt und an vielen Stellen im Körper für Infektionen sorgt. Menschen mit schwachem oder durch Medikamente bewusst geschwächtem Immunsystem, beispielsweise im Rahmen einer Krebs-Therapie, sind hier besonders gefährdet. Kein Wunder also, wenn sich die Wissenschaft mit der Frage befasst, wie man den Pilz am besten in Schach halten kann. Schweizer Wissenschaftler sind hier einen Schritt weitergekommen. Sie stellten fest, dass sowohl das Immunsystem als auch die Zellstrukturen der Hautoberfläche mit der Pilz-Familie interagieren. Der Pilz schädigt ein bisschen mit seinem speziellen Giftstoff die Hautoberseite, aber nur so viel, wie er braucht, um sich dort einzunisten und zu überleben. Solange das in natürlicher Menge passiert, bleibt das Gleichgewicht im Mund stabil. Wird zuviel Gift produziert und das Zellsystem der Haut deutlich verletzt, greift das Immunsystem mit Abwehr ein und führt entsprechend zu einer Entzündung. Die Mechanismen zu kennen ist besonders für Menschen mit Immuntherapien relevant, die Studiengruppe erhielt für ihre wichtige Arbeit eine hohe wissenschaftliche Auszeichnung im vergangenen Dezember.
Mundgesundheit: Wie geht es alten Menschen?
Immerhin über 24.000 Menschen, durchschnittlich hohe 78 Jahre alt, haben japanische Forscher untersucht und dabei rund 13 Kernfragen rund um die Mundgesundheit geprüft. Ziel war zu erkunden, welche Störungen in Funktion und Gewebegesundheit am ehesten zu Pflegebedürftigkeit und auch zum Tod beitragen. Bei den untersuchten Aspekten ging es beispielsweise um die Anzahl fehlender natürlicher Zähne und Probleme mit dem Zahnersatz, um trockenen Mund, Karies und Veränderungen und Empfindlichkeiten der Mundschleimhaut. Fast alle diese Kernfragen betrafen Mundfunktionen, die mit der Allgemeingesundheit auf direkte oder indirekte Weise korrespondieren. Im Ergebnis erwies sich die Kaufähigkeit als mit deutlichem Abstand als wichtigste Mundfunktion hinsichtlich der Zielstellung der Studie. Die untersuchten Personen mit besonders schlechter Kaufähigkeit hatten ein um rund 23 Prozent erhöhtes Risiko für Pflegebedürftigkeit und ein um über 15 Prozent erhöhtes Sterbe-Risiko im Verhältnis zur Vergleichsgruppe. Gut kauen zu können trainiert nicht nur eine Vielzahl an Muskeln rund um Gesicht und Kopf, sondern liefert dem Körper auch gut aufbereitete Nahrung, um fitter und gesünder zu bleiben. Eine zu geringe Anzahl an Zähnen, eine schlecht sitzende Prothese oder Schmerzen beim Essen reduzieren demnach nicht nur die Kaufähigkeit, sondern Gesundheit und Kraft des gesamten Körpers. Es geht beim Kauen also um weit mehr als das Zerkleinern der Nahrung.
Parodontitis: Diabetes und Gewicht als Risikofaktoren
Diabetes ist weit verbreitet. Übergewicht ist weit verbreitet. Und Parodontitis ist ebenfalls weit verbreitet. Dass alle drei Erkrankungen so vielzählig in der Bevölkerung vorkommen, hat auch damit zu tun, dass sie letztlich oft gemeinsam auftreten: Übergewicht beeinflusst über den Hormonweg den Stoffwechsel und stört die gesunde Balance der Zuckerwerte. Erhöhte Zuckerwerte wiederum führen zu einem Diabetes-Typ 2. Beides wiederum beeinflusst das Immunsystem und hier besonders die Regulierung der Entzündungsbekämpfung im Mund. Die Parodontitis entfaltet sich mit dieser Unterstützung weiter – und führt ihrerseits zur Verstärkung von Diabetes und Übergewicht durch Entsendung infizierten Blutes in den Körper. Eine aktuelle Studie ägyptischer Wissenschaftler zeigt, dass sich bei ungesund steigenden Zuckerwerten auch die entzündete Fläche im Mund vergrößert. Ähnlich zeigten sich die Zusammenhänge bei Adipositas: Je höher die Stoffwechselbelastung durch das Körpergewicht, desto großflächiger die Entzündung im Mund. Wenn zu allen diesen belastenden Faktoren noch mangelhafte Mundhygiene und Rauchen dazu kommen, nimmt die Entzündungsdimension noch weiter zu. Die Wissenschaftler betonen allerdings, dass ihre lokale Beobachtungsstudie keine allgemeingültigen Aussagen zulasse – aber die Ergebnisse doch darauf hindeuteten, dass mit diesem Ansatz noch intensiver nach direkten kausalen Verbindungen gesucht werden müsse, um passgenaue Empfehlungen für Prävention und Therapie zu entwickeln.










