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Bild: iStock/ surachetsh

Vom Randthema zum Fokus: Nachhaltigkeit

Es hat in der Zahnmedizin etwas länger gedauert als in manchen anderen Arbeitsfeldern, bis sich Umweltschutz und Nachhaltigkeit als Entscheidungsfaktoren im Management ihren Platz erobert haben. Das hat auch rechtliche Gründe: In der Zahnarztpraxis ist jeder einzelne Bereich mit umfangreichen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften eingekapselt, was Veränderungen erst einmal schier unmöglich erscheinen lässt. Wegwerfprodukte wie Plastikbecher zum Mundspülen beispielsweise sind hinsichtlich der Hygienevorschriften erheblich einfacher zu handhaben als wiederverwendbare Produkte. Trotzdem hat die Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit inzwischen Fuß gefasst und weitet sich aus, wie kürzlich ein Fachartikel in einer großen Zahnärzte-Zeitschrift zeigt. Initiativen wie „Die grüne Praxis“ tragen dazu bei, passende Maßnahmen zu entwickeln und sie, im Fall technischer Produkte oder Verbrauchsartikel, zu realisieren. Nachhaltigkeit fängt bei Stellplätzen für Fahrräder an, geht weiter in den Bereich Lieferketten und hört bei Spuckschutz-„Lätzchen“ nicht auf. Um sinnvoll zu sein, müssen die Folgeschritte einer Veränderung mit bedacht werden: Was bedeutet es unter nachhaltigen Gesichtspunkten, wenn das „Lätzchen“ nicht mehr aus Wegwerf-Papier, sondern aus einem kleinen Handtuch besteht, das vor Wiedereinsatz am Patienten einige Hygiene-Anforderungen beim Waschen stellt? Hersteller von Praxisartikeln aller Art bieten durch innovative neue Entwicklungen immer mehr Produkte, die sowohl den rechtlichen Anforderungen als auch dem Wunsch nach Nachhaltigkeit entsprechen. In gut einem Jahr findet in Köln die nächste weltweit größte Dentalmesse statt – es wird erwartet, dass sich „mehr Nachhaltigkeit“ an immer mehr Aussteller-Ständen zeigen wird.

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